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Trainingsphilosophie


Jeder Hund ist einzigartig, genau wie sein Mensch

Darum ist auch jedes Mensch-Hund-Team anders. Die Trainingsmethode, die bei dem einen Team gut funktioniert, kann bei einem anderen Team sogar kontraproduktiv sein. Und darum passen wir die Methode immer individuell an die Menschen, Hunde und deren momentane Situation an. Oftmals ist auch im Laufe der Zeit eine Anpassung/Änderung der Methoden notwendig.
Wir lehnen jegliche Art von Gewalteinwirkung ab, egal ob psychisch oder physisch. Bei uns werden die Hunde am Brustgeschirr geführt. Würger oder gar Stachel- oder Stromhalsbänder, Erziehungsgeschirre etc. sind bei uns nicht erlaubt.
In unserer Arbeit achten wir besonders darauf, dass die angewandten Methoden und Techniken nachvollziehbar sind und auch von den Menschen zu Hause richtig angewendet werden können, denn der Hund soll ja in den Alltag seiner Menschen integriert werden.

Wir beantworten alle Fragen und können jede angewandte Technik erklären. Wir wollen, dass die Menschen im Alltag mit ihrem Hund nicht nur zurecht kommen, sondern auch Spaß mit ihrem Vierbeiner haben.
Keine Flexileinen! Diese Art von Rollleinen werden bei uns im Training nicht geduldet. Dafür gibt es mehrere Gründe: Mehrere Hunde an Flexileinen können sich sehr schnell "unlösbar" verknoten und sich so bedrängt fühlen und auch im Konfliktfall nicht einfach so getrennt werden. Dünne Flexileinen können bei Mensch und Tier ernsthafte Verletzungen verursachen. Der Hund muss ständig gegen einen Widerstand anarbeiten und gewöhnt sich so das Ziehen an. Außerdem kann man eine Flexileine nicht mal einfach so fallen lassen, eine aus der Hand gerutschte Flexileine kann einen Hund nicht nur verletzen, sondern auch verängstigen. Wir raten auch grundsätzlich vom Gebrauch solcher Leinen ab.

Rudel

Warum wir ohne Halti/Clicker arbeiten

Wir arbeiten nicht mit Hilfsmitteln wie Halti oder Clicker. In der "Grundausbildung" des Hundes ist es uns wichtig, eine Kommunikation und ein soziales Miteinander zu erreichen, keine Konditionierung.
Mit dem Clicker wird der Hund jedoch konditioniert, was heißt, dass er ein bestimmtes Verhalten zeigt und dafür belohnt wird. Wir möchten darauf hin arbeiten, dass das erwünsche Verhalten (z.B. das Sitzen, wenn ein Passant vorübergeht) als Selbstverständlichkeit später auch ohne Lob gezeigt wird. Deshalb setzen wir auf Erziehung statt Konditionierung. Der Clicker ist wunderbar für viele Beschäftigungen mit dem Hund (Kunststücke, Dogdance, Trickdogging, etc.), aber hat in der Grunderziehung nichts zu suchen.

Wenn Probleme auftauchen (z.B.: Das sog. "Anmachen" anderer Hunde an der Leine) möchten wir mit Ihnen die Ursache beheben, nicht das Symptom bekämpfen oder überdecken. Mit einem Halti steuere ich den Kopf des Hundes und lasse keinen Blickkontakt zu. Natürlich wird der Hund dann auch nicht in die Leine springen. Ohne Halti wird er aber dasselbe Verhalten zeigen. Ganz abgesehen davon, dass diese Handlung, die einen Zwang darstellt (ich zwinge den Hund, den Kopf in die von mir bestimmte Richtung zu drehen) für den Hund enormen Stress bedeuten kann, ist doch jegliche Kommunikation nicht mehr möglich. Zudem ist ein Halti, wenn es nicht absolut fachmännisch angewandt wird, gefährlich (weil u. U. gesundheitsschädigend) für den Hund. Schäden an der Wirbelsäule bis hin zu möglichen Genickbrüchen sind nur einige der möglichen Folgen, wenn der Hund ins Halti springt.
Wir möchten, dass der Hund sich an Ihnen orientiert und leiten lässt in solchen Situationen. Und nach und nach lernt, sicher, entspannt und ruhig an loser Leine in jeder Situation neben ihnen her zu gehen.

Hundeschule

Kastration und Erziehung

Eine Kastration stellt immer einen erheblichen Eingriff in das Hormonsystem des Hundes dar. Es kann gerechtfertigte Gründe für eine Kastration (beider Geschlechter) geben: Gesundheitliche/medizinische Gründe oder die Rudelhaltung mit beiderlei Geschlechtern, erhöhter Stress durch Hunde in der Nachbarschaft.
Kein Grund für eine Kastration ist rüpelhaftes Verhalten, sog. Dominanz oder ähnliche soziale Probleme. Man kann Probleme nicht wegschneiden. Kastrierte Hunde können eher soziale Defizite entwickeln, als intakte, gesunde Hunde.
Wenn man sich zu einer Kastration entscheidet, sollte der Hund körperlich und vor allem aber auch geistig voll ausgereift sein. Das ist in der Regel bei kleinen Rassen nicht vor dem zweiten, bei großen Hunden nicht vor dem vierten Lebensjahr der Fall. Unterscheidet sich aber von Hund zu Hund. Wir empfehlen, zunächst mit einem sog. Kastrationschip zu probieren (nur bei Rüden möglich!), ob sich die gewünschte Veränderung durch Kastration einstellt oder nicht (sowohl im Verhalten als auch gesundheitlich). Dieser lässt sich wieder entfernen, im Gegensatz zu Kastration, welche endgültig ist.
Gerne vermitteln wir Ihnen die Hintergründe, sehen uns ihren Hund persönlich an, um eine kompetente Einschätzung zur optimalen Vorgehensweise zu bestimmen, bzw. Sie bei der schwierigen Entscheidung (pro/kontra Kastration) zu unterstützen. Dies gilt natürlich ebenso für Hündinnen, welche nicht mit einem Kastrationschip vorab getestet werden können, aber ebenso unter problematischen Hormoneinflüssen leiden können.
Bei uns dürfen kastrierte und unkastrierte Hunde beider Geschlechter an sämtlichen Angeboten teilnehmen. Einzige Ausnahme bilden heiße Hündinnen, diese dürfen natürlich während der Hitze nicht am Spiel teilnehmen wohl aber an der Unterordnung.

Übung in der Stadt
Übung im Park